Die Autorin stellt sich vor
Inspiriert durch mein Studium der Sozialpsychologie und Erziehungswissenschaften, begann ich zu dem Gegenstand „Vorurteil“ zu recherchieren.
Selbst als Kind benachteiligt und ausgegrenzt, wollte ich nachvollziehen, warum das so ist.Was bringt Menschen dazu, andere zu verstoßen, zu verhöhnen oder zu attackieren?
Dieser Umstand beschäftigte mich grundlegend, sodass ich begann, mich mit Vorurteilen auseinandersetzen und über diesen Sachverhalt zu forschen.
Jahre lang sammelte ich dazu Daten, Studien und Denkansätze. Parallel dazu erforschte ich ein Jahr lang die Lebensbedingungen von marginalisierten Randgruppen.
So entstanden meine Bände, welche Theorie und Praxis verbinden.
Die Suche nach dem Menschen
Einst suchte Diogenes von Sinope mit seiner Laterne in den Straßen Athens „einen Menschen“.
Mehr als 2.000 Jahre später stellt sich die Frage vielleicht anders: Müssen wir den einen Menschen suchen – oder mehr Menschlichkeit?
Menschlichkeit beginnt im Kleinen: in unserem Denken, unseren Worten und unserem Umgang miteinander. Sie zeigt sich in Mitgefühl, Verantwortung, Achtung und der Bereitschaft, bei uns selbst anzufangen.
Eine Formel dafür gibt es vielleicht nicht. Aber es gibt Entscheidungen, die Menschlichkeit wachsen lassen.
Daran glaube ich.
Mit meinen Publikationen möchte ich Gedanken anstoßen, Fragen stellen und dazu ermutigen, die eigene Laterne anzuzünden.
Denn vielleicht müssen wir nicht darauf warten, dass jemand Menschlichkeit bringt.
Vielleicht können wir selbst damit beginnen.
Meine Bücher
Manchmal beginnt jede Erkenntnis mit einem Gedanken, der Dich einfach nicht mehr loslässt. Mit einer Frage, auf die ich keine schnelle Antwort finde. Mit einer Beobachtung, die mich beschäftigt. Oder mit einem Wort, über dessen Bedeutung ich länger nachdenken muss.
Aus solchen Gedanken sind meine Bücher und Abhandlungen entstanden. Ich schreibe über das, was mich bewegt, was ich hinterfrage und was ich besser verstehen möchte.
Unter „Meine Inspirationen“ habe ich die Bücher, Quellen und Gedanken gesammelt, die mich dabei geprägt und begleitet haben.
Vielleicht finden Sie auf diesen Seiten etwas, das Sie zum Nachdenken bringt. Einen Gedanken, dem Sie widersprechen. Einen, der Ihnen vertraut vorkommt. Oder vielleicht einen, den Sie selbst schon einmal hatten.
Wenn Sie Ihre Gedanken mit mir teilen möchten, freue ich mich darauf. Unter „Kontakt“ können Sie mir schreiben – mit einer Frage, einer Anmerkung oder einfach mit Ihrer eigenen Sichtweise.
Denn mit dem Aufschreiben ist ein Gedanke für mich nicht abgeschlossen.
Vielleicht beginnt dann erst das eigentliche Gespräch.
Gedanken - Quellen - Impulse
R.S. de Nagell
Diese Bücher können Sie hier kaufen
Die Legende vom „Homo sapiens“
Der identifizierbare Andere
Vorurteil und Bildung